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Badsanierer und Badsanierung in Goch, Geldern im Kreis Kleve

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Wussten Sie schon?

Kleve - Was man bei einer Badsanierung bedenken sollte

Badsanierung / Badmoebel Wenn die Fliesen des Badezimmers noch das Blümchenmuster der 1960er Jahre haben, die Badewannenbeschichtung schon fast abgebröckelt ist und die Installationen auch nichtmehr im Takt sind, ist es höchste Zeit für eine Badsanierung. Bei einer Badsanierung muss zunächst erst einmal die gesamte Badeinrichtung einschließlich aller Badmöbel aus dem Raum gebracht werden, sodass sich das Badezimmer im leeren Zustand befindet.
Vor einer Badsanierung muss sehr viel geplant, beachtet und bedacht werden. Außerdem sollte im Vorfeld von Fachleuten abgeschätzt werden, was bei der Sanierung alles zwingend in Angriff genommen werden muss.

Neue Leitungen bei der Badsanierung

Generell ist es zumeist wichtig, dass bei der Badsanierung die veralteten An- und Ableitungen erneuert, d.h. dass diese ausgetauscht werden. Als Material sollte dabei keine mittlerweile veraltete Eisenleitung in Frage kommen. Vielmehr sollte man sich für Kunststoff- bzw. Kupferleitungen entscheiden. Dabei sollte bedacht werden, dass Kunststoffleitungen um einiges voluminöser sind, sich aber dennoch für Vorwandinstallationen gut eignen.

Der Verputz bei einer Badsanierung

Sollten die Fliesen im sog. „Dick-„ oder „Mörtelbett“ verlegt sein, ist es sehr wahrscheinlich, dass  man beim Fliesen abschlagen mit einer großen Menge von Verputz rechnen muss. Bei der Badsanierung muss generell damit gerechnet werden, dass die Schuttmenge etwa dreißig bis fünfzig Schwerlast-Schuttsäcke beträgt. Des Weiteren kommt es zu einer extrem großen Staubbelastung. Aus diesem Grund kommen bei professionellen Firmen Staubschleusen zum Einsatz, die einen angenehmeren Zugang zum Badezimmer ermöglichen.

Das Abdecken von Boden und Gegenständen vor der Badsanierung

Wichtig ist es auch, dass vor der Badsanierung der Fußboden, vor allem wenn es sich um angreifbare Parkette handelt, sorgfältig abgedeckt wird. Von ausschließlich einer normalen Folie ist dabei allerdings abzuraten. Viel besser ist ein Schutzflies mit Gummierung, welches zudem recyclebar ist.

Aufgrund der hohen Staubbelastung ist es auch wichtig, die Möbel der anliegenden Räumlichkeiten abzudecken. Dabei sollte nicht an Zeit und Material gespart werden, denn letztlich wird sich dies viel mehr auszahlen, als wenn durch ungenaues Abdecken Schäden an den Möbeln zurückbleiben.

Die Sanierung des WCs

Nicht selten kommt es vor, dass bei einer älteren Toilette die sog. Gainze defekt ist (die Gainze ist das Verbindungsstück zwischen der Schüssel des WCs und dem Abwasserrohr). Bei der Badsanierung muss diese dann repariert werden, wobei im Normalfall Stemmarbeiten erforderlich werden. Hierbei kann es zu Kosten von etwa 500 € kommen.

Weitere Dinge, die man bei der Badsanierung beachten sollte

Sollte es zum Einreißen einer Wand kommen, damit bspw. die Fläche des Badezimmers erweitert wird, ist es wichtig darauf zu achten, dass man dies von der Baupolizei vorher bewilligen lässt.

Sollte man als Mieter verschiedenste Badsanierungsarbeiten einleiten, wie bspw. das Einbauen einer Dusche anstelle der Badewanne vornehmen, dann ist es wichtig, dies vorher mit dem Vermieter abzusprechen, da dieser ansonsten beim Auszug verlangen könnte das Badezimmer wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen.

Um Stress mit den Nachbarn zu vermeiden sollten diese höflich über die Badsanierung informiert werden, denn häufig sind die Arbeiten mit Lärm verbunden.